About Briards Avec la Force de l'Ours

...schon länger spukte der Name in meinem Kopf herum - 2008 war es dann soweit - ich habe mir den Namen

"AVEC LA FORCE DE L´OURS"

 

bei der FCI (ÖKV) schützen lassen. Übersetzt heißt das

"MIT DER MACHT (KRAFT) DES BÄREN"

Unser Team

Vorne weg muss ich meine...
Vorne weg mein Trainer...
Mein Tierarzt - des...

zuchtstätte

Nach 9 Jahren Briard-Erfahrung und mit jeder Menge Enthusiasmus für diese tolle, sehr alte, französische Hunderasse habe ich 2009 beschlossen meinen ersten eigenen Wurf zu machen.

Mir ist bewusst, dass ein Züchter eine riesige Verantwortung hat. Er setzt Leben in die Welt! Kleine Hunde, die größer werden, für deren Familien sie ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens sein werden. Mit denen sie auch noch glücklich sein sollen, wenn der Hund erwachsen ist und alt wird. Sie sollen weder vom Wesen noch vom Gesundheitlichen Probleme bereiten, sollen angenehme, unkomplizierte Zeitgenossen sein, die sich vor nichts fürchten und sollen für den einen oder anderen möglicherweise noch mehr als nur ein Familienmitglied sein - vielleicht auch ein klasser Sportkamerad.

Ein Züchter ist also nicht nur ein Mensch der Hunde "produziert", "aufpäppelt" und dafür "abcasht".
Er ist verantwortlich für die sorgfältige Auswahl der Elterntiere, die wenn möglich optimale Voraussetzungen (Standard/Schönheit, Arbeit, Wesen, Gesundheit) mitbringen. 
Der Briard ist eine vom ÖKV direkt betreute Rasse und in Österreich sind die Zuchtvoraussetzungen nicht sonderlich hoch. Ein G oder SG auf einer Ausstellung, eine BH(Verkehrsteil) und ein Befund HDfrei (A), fast frei (B) oder leicht (C) sowie der CSNB-Test ist ausreichend, damit der Hund zur Zucht zugelassen wird.
Ein Züchter, der die Zucht ernsthaft betreibt und nicht nur Profit daraus schlagen will, und der zur Verbesserung und Erhaltung der Rasse beitragen möchte, wird darüber hinaus aber bei weitem mehr vorlegen können:

  • er wird international auf Ausstellungen fahren, um sich auch die Meinung von Spezialrichtern einzuholen,
  • er wird eventuell freiwillig Selektionen oder Wesensüberprüfungen absolvieren.(oder Alternativ anspruchsvolle Ausbildung vorweisen können z.b. Rettungshundeprüfung, die sehr viel über das feste Wesen eines Hundes und die Leistungsfähigkeit aussagt),
  • er wird außer dem Verkehrsteil zumindest eine BGH2 mit seinem Hund machen - um zu Zeigen, dass genügend Triebpotzenzial (Bringen) und Arbeitsbereitschaft vorhanden ist. Züchter, die den Briard als Arbeitshund fördern wollen, werden auch laufend weiter machen mit der Ausbildung und den Hund versuchen so oft es geht auf Prüfungen und bei Turnieren vorzuführen, um einfach zu zeigen, wie toll diese Rasse auch in diesem Bereich ist.
  • er wird außer HD und CSNB eventuell auf ED aber mit Sicherheit auf e.U. testen lassen

Wenn die Puppys dann da sind, ist er für die sorgfältige Pflege und Prägung der Welpen in den ersten Wochen verantwortlich, spart nicht an Futter, Spielsachen und Ausstattung, lässt sie impfen, mehrmals entwurmen und chipen, dann geht es an die Auswahl der geeigneten Familien und die Betreuung und Unterstützung der Hundebesitzer auch nach Abgabe der Hunde. Ein richtiger Züchter legt dabei auch sein ganzes Herzblut mit hinein, fiebert mit, leidet mit und ist überzeugt von dem was er tut. Viel Engagement, Zeit aber auch investiertes Geld ist für all das notwendig.

So sehe ich meine Aufgabe - für mich 
mehr als nur ein Hobby...

(...daher gefällt mir der Begriff "Hobby-Zucht" 
auch nicht wirklich...)

Unser Haus/Garten mag wohl nicht das größte sein, aber bietet alles was wir brauchen um glücklich zu sein und die Welpen optimal groß zu ziehen.

Das Welpenzimmer liegt im 1sten Stock, ich ziehe dort mit der Hündin schon ein paar Tage vor dem Geburtstermin ein und schlafe auf einem Luftbett direkt neben der Welpenkiste. Die Türe ist offen und durch ein Kindergitter sind die anderen Hunde, denen der Rest des Hauses wie gehabt zur Verfügung steht, von der Mutterhündin und den Welpen getrennt. So haben Mama und Babys Ruhe, aber nicht das Gefühl allein und weggesperrt zu sein.

Sobald die Welpis die Augen offen haben und etwas älter sind, erfolgt der Umzug ins Wohnzimmer, dort ist ein Teil des Raumes durch ein Gitter abgegrenzt. Die Welpenkiste zieht mit um, dort kann weiterhin geschlafen werden, Decken, Spielsachen, Tunnel usw. stehen bei schlechten Witterungsbedingungen auch "Indoor" zur Verfügung.

Wenn das Wetter passt, dann sind Mama & Welpis draußen im Welpengarten... Tunnel, Wippe, verschiedene Untergründe, optische & akustische Kulisse, Brücken, Stege uvm. ist im Welpengarten zu finden, sie können sich richtig Austoben den ganzen Tag lang. Sie sollen so viel kennen lernen wie nur irgend möglich in den ersten Wochen. Dazu gehört natürlich auch Menschenprägung (Besuch von Personen aller Altersgruppen), Autofahren, Leinegehen, Tierarztbesuch und - und - und...


Zum Abschluß eine Bitte: 
Als Züchter, der gerne wissen möchte, ob er mit seinen Ideen und Vorstellungen am richtigen Weg ist, wäre es sehr interessant, wenn nicht nur diejenigen die Ausstellen bzw. Züchten und Sport betreiben den Hund ab dem 15 Monat Hüftröntgen lassen würden. Je mehr Ergebnisse vorliegen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis.
So kann man auch für die Zukunft wieder mehr Fakten berücksichtigen.